Britische Meldedaten: Geimpfte ab 60 Jahren sterben fast genauso häufig an Corona wie Ungeimpfte

Daten der Britischen UK Health Security Agency zeigen, dass Impfungen die Überlebenschancen bei schweren Verläufen für Geimpfte nicht wesentlich verbessern. Bereits bei Personen der Altersgruppe der 60- bis 69-Jährigen entspricht die Sterblichkeitsrate der Geimpften in Relation zur Impfquote nahezu derjenigen der Ungeimpften. In England sind 88 Prozent aller Menschen über 12 Jahre mindestens einmal geimpft und 80 Prozent doppelt geimpft.

So betrug die Zahl der COVID-Toten bei den 60- bis 69-Jährigen innerhalb von 28 Tagen nach gemeldeter Corona-Infektion in den Kalenderwochen 42 bis 45 insgesamt 548. Davon waren 151 Ungeimpfte und 373 Personen, die sich innerhalb von 14 Tagen nach der zweiten Impfung mit Corona infizierten. Mit anderen Worten: 68 Prozent der Sterbefälle waren zweifach geimpft. Bei den Toten in der Altersgruppe der 70- bis 79-Jährigen hatten sich von 991 Verstorbenen 815 Personen innerhalb von 14 Tagen nach der zweiten Impfung mit Corona infiziert. Das ergibt einen Anteil von 82 Prozent an den Sterbefällen. Bei den Über 80-Jährigen Zweifach-Geimpften, bei denen die Infektion innerhalb von 14 Tagen nach der zweiten Impfung erfolgte, lag der Anteil der Toten bei 87 Prozent.

Nach offizieller Lesart in Großbritannien gelten Personen, die innerhalb von 14 Tagen nach der zweiten Impfung an Corona erkranken, als Ungeimpfte. Dasselbe gilt für statistische Erhebungen in Deutschland.

Nur 5 Prozent der Bevölkerung durch Corona-Virus gefährdet

Laut dem Immunologen Prof. Dr. Stefan Hockertz sind nur 5 Prozent der Bevölkerung tatsächlich durch den Corona-Virus gefährdet. Dabei handle es sich um alte, kranke, schwache Menschen, vorgeschädigte Menschen, Raucher und Menschen mit ausgeprägter Adipositas. 

Die Sterblichkeitsrate beträgt bei der Delta-Variante des Corona-Virus lediglich 0,15 Prozent, wie der Molekularbiologe Prof. Dr. med. Paul Cullen kürzlich in einem Interview betonte.

Der vollständige Bericht der UK Health Security Agency ist hier einsehbar.

Teile diesen Beitrag:

Lesen Sie auch:

Das Milliarden-Geschäft mit Medikamenten: Über Corona-Pille, Ivermectin und Impfstoffe

Die neue Corona-Pille Paxlovid von Pfizer soll schwere Verläufe bei Patienten verhindern. Die Bundesregierung orderte 1 Million Stück von der teuren Pille. Eine Geschichte über das große Geschäft mit den Medikamenten.

Prof. Sönnichsen: Corona für Menschen unter 45 „keine relevante Gefahr“

Der Allgemeinmediziner Prof. Sönnichsen kritisierte in einer Pressekonferenz vor Weihnachten die Corona-Maßnahmen und die geplante Impfpflicht in Österreich. Es würde höchstens Sinn machen, „Menschen mit einem erhöhten Risiko“ zu impfen.

Novavax und Totimpfstoff Valneva als Alternativen für Impfskeptiker?

Einige Medien argumentieren, Impfskeptiker hätten mit neuen Impfstoffen von Novavax und Valneva eine Alternative zu den oft kritisierten mRNA-Substanzen. Was spricht für und was gegen die beiden Impfstoffe?