Bad Doberan will gegen Zweitwohnungen vorgehen

Neue Eigentumswohnungen sind in den letzten Jahren in der Dammchaussee entstanden. Foto: Zoltán Szabó
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Bad Doberan. Neue Eigentumswohnungen sind in den letzten Jahren in der Dammchaussee entstanden. Teils werden diese als Zweitwohnungen genutzt. 700 Wohnungen seien als Zweitwohnsitze in Bad Doberan gemeldet. Dagegen will die Stadt jetzt vorgehen und plant eine Zweitwohnsitzsteuer zum 1. Januar 2024 in Höhe von 20 Prozent der Jahreskaltmiete. Derzeit werde laut Bürgermeister Jochen Arenz eine Satzung dafür erarbeitet, berichtet die OZ.

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Arenz sei gegen Zweitwohnungen, denn damit fehlen an anderer Stelle Wohnungen und steigende Preise auf dem Wohnungsmarkt seien die Folge. Stadtvertreter Harry Klink (KuSS) habe eine Beschlussvorlage in die Stadtvertretung eingebracht. Die Stadt brauche den Wohnraum, so Klink gegenüber der OZ. Die Einnahmen aus der Zweitwohnsitzsteuer sollen in den Haushalt fließen und nicht zweckgebunden sein.

Auch andere Städte und Gemeinde wie Kühlungsborn, Rerik, Kröpelin und Bastorf erheben eine Steuer für Zweitwohnsitze in Höhe von 20 Prozent der Jahreskaltmiete.

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