Leichte Zuversicht in Schifffahrtsbranche

Laut der aktuellen IHK Nord-Branchenumfrage steigt der Geschäftsklimaindex in der Schifffahrt. Foto: 12222786 / Pixabay
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Rostock. Die Konjunktur in Schifffahrtsbranche zeigt im Frühjahr 2023 im Vergleich zum Herbst 2022 vor allem im Schiffbau deutliche Fortschritte. Laut der aktuellen IHK Nord-Branchenumfrage steigt der Geschäftsklimaindex in der Schifffahrt, bleibt jedoch in der Hafenwirtschaft auf niedrigem Niveau. Unternehmen sind besorgt über Energiepreise, wirtschaftliche Rahmenbedingungen und Fachkräftemangel.

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Im Schiffbau verzeichnet das Konjunkturbarometer den stärksten Anstieg mit einem Plus von über 72 Punkten. 61 Prozent der befragten Unternehmen bewerten die Geschäftslage positiver, während 32 Prozent sie als stabil und nur rund sieben Prozent als ungünstiger einschätzen. Werften sehen wirtschaftliche Risiken hinsichtlich Fachkräftegewinnung (93 Prozent), Arbeitskostenentwicklung (82 Prozent), wirtschaftspolitischer Rahmenbedingungen (68 Prozent) und Energie- und Rohstoffpreisen (58 Prozent).

Geschäftsaussichten in Schifffahrt rückläufig

In der Schifffahrt verbessern sich die Konjunkturaussichten leicht. Der Geschäftsklimaindex steigt um mehr als 15 Punkte, bleibt jedoch bei niedrigen 71 Punkten. Rund 37 Prozent der befragten Reeder sehen die Geschäftslage als unverändert an. Jedoch sind bei knapp 64 Prozent die Geschäftserwartungen rückläufig. 90 Prozent der Reedereien sorgen sich um die Entwicklung der Energiepreise. Risiken bei der Auslandsnachfrage sehen 58 Prozent der befragten Unternehmen, so Klaus-Jürgen Strupp, Vorsitzender der IHK Nord.

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Der Bericht zeigt, dass 47 Prozent der befragten Reeder Risiken in den wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen sehen und 41 Prozent Schwierigkeiten haben, gut ausgebildete Fachkräfte zu finden.

Hafenwirtschaft klagt über Fachkräftemangel

In der Hafenwirtschaft bleibt der Geschäftsklimaindex auf niedrigem Niveau. Über 60 Prozent der Unternehmen bewerten ihre aktuelle Geschäftslage als günstig oder gleichbleibend. Jedoch sehen mehr 59 Prozent der Unternehmen Risiken hinsichtlich Energie- und Rohstoffpreisen. 60 Prozent klagen über Fachkräftemangel und gestiegene Arbeitskosten, während rund 55 Prozent mit den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen unzufrieden sind.

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„Endlich nimmt der Bund mit der Nationalen Hafenstrategie die Häfen in den Blick. Dabei müssen die Weichen zukunftsfähig gestellt werden, ansonsten drohen die deutschen Häfen im europäischen Wettbewerb abgehängt zu werden“, sagte der IHK Nord-Vorsitzende Klaus-Jürgen Strupp.

Hinweis: Bei der Formulierung dieses Textes wurde zum Teil ChatGPT verwendet. Alle Angaben wurden anschließend durch den Redakteur überprüft und bei Bedarf korrigiert.

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