Bundespolizei-Gewerkschaft fordert Zurückweisungen an deutschen Grenzen

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Berlin. Der Vorsitzende der Bundespolizeigewerkschaft, Heiko Teggatz, fordert angesichts des starken Anstiegs der Asylbewerberzahlen Zurückweisungen von illegalen Einwanderern an den deutschen Grenzen, berichtet die dts Nachrichtenagentur und beruft sich auf die Dienstagausgabe der BILD.

162.271 Asylanträge wurden laut Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) im ersten Halbjahr 2023 gestellt und damit 77,5 Prozent mehr als im selben Zeitraum 2022. Die Zahlen seien „hoch dramatisch“, die Länder und Kommunen an der Belastungsgrenze, so Gewerkschaftschef Teggatz gegenüber BILD. Die Maßnahmen der Bundesregierung, die auf den Flüchtlingsgipfeln beschlossen wurden, seien „kläglich gescheitert“.

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Teggatz fordert, illegale Einwanderer ohne Bleibeperspektive müssten „direkt an unseren Grenzen abgewiesen werden“. Das sei notwendig mit Blick auf diejenigen, „die wirklich unsere Hilfe brauchen“. Es brauche daher stationäre Grenzkontrollen, um illegale Einwanderer an der Grenze abzuweisen. Innenministerin Nancy Faeser (SPD) müsse „endlich aus ihrem Dornröschenschlaf aufwachen und ihre Verantwortung für die Menschen in diesem Land wahrnehmen“, so der Gewerkschaftschef gegenüber BILD.

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