Australische Quarantäne-Lager und Deutsche Planspiele für Corona-Infizierte

Bei der Überschrift „Australische Quarantäne-Lager und Deutsche Planspiele für Corona-Infizierte“ denkt der Leser zunächst an einen Aprilscherz, aber es handelt sich um bittere Realität. Eine glaubwürdige Augenzeugin belegt die Existenz der australischen Lager.

Zeugin berichtet von australischem Quarantäne-Lager

Eine glaubwürdige Zeugin belegt mit Video-Ausschnitten die Existenz der australischen Quarantäne-Lager. Es handelt sich um die 26-jährige Australierin Hayley Hodgson. Sie konnte einen negativen Corona-Test vorweisen und wurde dennoch in das Quarantäne-Camp „Howard Springs“ bei Darwin gebracht, wo sie trotz mehrfacher negativer Corona-Tests gegen ihren Willen für 14 Tage isoliert und festgehalten wurde.

Hayley Hodgson durfte ihren kleinen Bungalow und ihre kleine Veranda nicht verlassen und fühlte sich wie eine Gefangene. Sie durfte nicht mit ihrer Nachbarin sprechen. Bei Übertretung eines schmalen Streifens, der ihre Seite von der ihrer Nachbarin abgrenzte, wurde ihr von den Aufsehern mit einer Geldbuße von 5.000 australischen Dollar gedroht. Mit Kameras wurde sie permanent überwacht. Sie war bis zuletzt mehrfach negativ getestet worden. Weil sie 14 Tage lang von der Arbeit in einer Modefiliale fernblieb, wurde ihr fristlos gekündigt.

Die Quarantäne-Camps waren von der australischen Regierung zunächst für die Internierung von Touristen gebaut worden, die sich mit Corona infizierten oder als Verdachtsfall galten. Mittlerweile werden dort auch Einheimische festgehalten. „Howard Springs“ ist ein Lager für 2.000 Insassen.

Das vollständige Interview auf Englisch mit Hayley Hodgson ist hier zu sehen.

Planspiele für deutsche Quarantäne-Lager

Seit März 2020 kursierte auch im Bundesinnenministerium ein Strategiepapier mit ähnlichen Plänen. Positiv Getestete sollten laut dem Strategiepapier in „Isolations-Zentren“ interniert werden. Eine häusliche Quarantäne sollte dagegen nur in Ausnahmefällen Anwendung finden. Die Quarantäne-Lager seien an chinesische Lager angelehnt. Das Papier wurde von deutschen Industrievertretern erarbeitet.

Die Journalistin Aya Velázquez hatte zuerst berichtet. Das Dokument wurde ihr von einem Mitarbeiter des Bundesinnenministeriums zugespielt. Es gilt mittlerweile als verifiziert und glaubwürdig. Es wurde in internen E-Mails der Bundesregierung erwähnt. Der Corona-Ausschuss des Bundestags kennt laut Velázquez das Dokument, hat sich aber bis heute nicht damit befasst.

Im Interview mit Boris Reitschuster äußert die Journalistin den Verdacht, dass die Pläne für die deutschen Quarantäne-Lager bei Auftreten eines gefährlicheren Virus Realität werden könnten.

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