Was wird aus Neubukows Plänen zum Verknüpfungspunkt am Bahnhof?

Die Brachfläche neben dem Bahnhof in Neubukow soll ein Verknüpfungspunkt werden. Foto: Zoltán Szabó
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Neubukow. Ende 2021 hatte die Stadt Neubukow die Brachfläche neben dem Parkplatz am Bahnhof gekauft. Dort soll ein Verknüpfungspunkt für den Verkehr mit Busbahnhof, Fahrradladestationen für E-Bikes, Carsharing und weitere Pkw-Parkplätze entstehen. Der Umstieg von der Schiene auf den öffentlichen Nahverkehr oder das Auto soll erleichtert werden. Doch wie ist der aktuelle Stand der Planung in Neubukow?

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Laut Bürgermeister Roland Dethloff befindet sich die Stadt bei der Fläche derzeit in der Vorbereitung. Es fehle allerdings an den erforderlichen Fördermitteln, die noch eingeworben werden müssen. Seit dem Kauf vor rund anderthalb Jahren seien die Baupreise zudem explodiert, was die weitere Planung erschwere.

Oberste Priorität habe im Moment die Fertigstellung von Sport- und Spielflächen auf dem Campus des Neubaus der Grundschule „Am Hellbach“. Die Schule, die erst zu Jahresbeginn eingeweiht wurde, hat nun moderne Klassenräume, vier Förderräume, ein Computerkabinett, Aufenthaltsmöglichkeiten und Ruheoasen auf allen Etagen, einen Hort, eine große Aula für besondere Anlässe und beherbergt die Stadtbibliothek im Erdgeschoss.

Kassenkredit wegen verspäteter Fördermittelzahlung

Die Stadt Neubukow habe wegen der späten Auszahlung der zugesagten Fördermittel bei der Grundschule erstmals einen Kassenkredit über 1,3 Millionen Euro aufnehmen und ihren Haushalt der Kommunalaufsicht vorlegen müssen.

Das sei „unverschuldet“ geschehen, betont Bürgermeister Dethloff, denn die Auszahlung der Fördermittel erfolge „sehr schleppend“. Die Fördermittel in Höhe von 1,5 Millionen Euro seien bereits am 26. Oktober 2022 bewilligt worden, die Auszahlung erfolge jedoch erst Ende Juni. Neubukow sei daher kurzfristig nicht liquide, habe ansonsten stets einen ausgeglichen Haushalt vorweisen können.

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Der Bürgermeister spricht sich zudem für die zeitnahe Sanierung der Regionalen Schule „Heinrich Schliemann“ aus, damit die Grundschüler nach ihrem Übergang die gewohnte Qualität in der Lehre erleben können.

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