Können sich Kröpelin und Neubukow den jüngsten Tarifabschluss leisten?

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Kröpelin/Neubukow. Der jüngste Tarifabschluss bringt Angestellten im öffentlichen Dienst eine Lohnsteigerung von 5,5 Prozent. Ab März 2024 sollen zudem Einmalzahlungen von 3000 Euro und ein Plus von 200 Euro monatlich brutto folgen. Verdi–Chef Frank Werneke sprach von der „größten Tarifsteigerung der Nachkriegsgeschichte im öffentlichen Dienst“. Aber welche Mehrkosten entstehen den Stadtverwaltungen in Kröpelin und Neubukow dadurch?

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In Kröpelin plant man mit Mehrkosten von rund 86.000 Euro im laufenden Jahr. „Das stellt die Stadt natürlich vor eine Herausforderung. Das Geld muss ja irgendwoher kommen“, sagt Kröpelins Bürgermeister Thomas Gutteck. Einsparungen müssten vorgenommen werden, um die Mehrausgaben zu kompensieren. An welcher Stelle dies geschehe, müsse nun erarbeitet werden, so der Bürgermeister. Doch höhere Gehälter seien auch eine Notwendigkeit, um als Arbeitgeber attraktiv zu bleiben und gutes Personal gewinnen zu können, sagt Gutteck.

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In Neubukow rechnet die Stadt mit Mehrkosten in Höhe von 106.000 Euro für das laufende Jahr. Das sei „ein nicht unbeträchtlicher Betrag, der an anderer Stelle eingespart werden muss“, sagt Neubukows Bürgermeister Roland Dethloff. Die konkreten Einsparungen müssten nun ermittelt werden. Für das Jahr 2024 sei mit noch höheren Kosten zu rechnen, so Dethloff.

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