Das Rätsel um den „Katzenstein“ in der Kröpeliner Mühle

Annett Peters und Karin Reichler (re.) vom Förderverein "Kröpeliner Mühle" führen Besucher durch die Mühle. Foto: ZS
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Kröpelin. Die Kröpeliner Mühle gehört zum Stadtbild und ist ein beliebter Ort für Veranstaltungen, Ausstellungen, Buchlesungen und Trauungen. Doch es gibt Dinge, die vermutlich nicht jeder Kröpeliner weiß. Der „Katzenstein“ im Dach der Mühle ist sicher eines davon. Woher kommt aber der rätselhafte Name? Karin Reichler vom Förderverein „Kröpeliner Mühle“ weiß eine Antwort darauf.

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Müllers Katze habe dort nicht früher gelegen oder am Stein geleckt, sagt sie. Es gebe eine andere Erklärung für den Namen. Der „Katzenstein“ ist das vordere Lager, auf dem die Flügelwelle aufliegt, welche von den großen Flügeln durch den Wind angetrieben wird. Der Stein sei früher mit Fett unbekannter Herkunft eingeschmiert worden, um die Reibung zu reduzieren. Durch die Reibung sei Wärme entstanden, was den Geruch des Fettes verändert und letztlich nach Katzenurin gerochen habe, so Karin Reichler, die seit Gründung des Fördervereins im Jahr 2006 Mitglied ist.

Blick in das Innenleben der Kröpeliner Mühle direkt unter dem Dach. Foto: ZS

Aufwendige Restaurierung der Mühle

Die Kröpeliner Mühle, die von 1904 bis 1906 erbaut wurde, wurde erst im Jahr 2013 vom Förderverein übernommen und aufwendig instandgesetzt. Rund 680.000 Euro an Städtebaufördermitteln seien eingesetzt worden, um die oberen zwei Geschosse zu restaurieren, sagt Karin Reichler, die auch als Stadtvertreterin ehrenamtlich aktiv ist.

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Reguläre Öffnungszeiten gebe es aktuell nicht, aber der Verein versuche im Juni, jeden Mittwoch in der Zeit von 10:30 Uhr bis 14 Uhr zu öffnen. Führungen werden zudem auch nach Anmeldung durchgeführt. In der Regel würden rund 35 Besucher am Tag kommen, am Deutschen Mühlentag hätten gar 500 Personen die Mühle besichtigt, sagt sie.

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