Bad Doberan will Kurabgabe erhöhen – Kröpelin auch

Bad Doberan will die Kurabgabe erhöhen. Foto: Erich Westendarp / Pixabay
Weiterempfehlen:

___STEADY_PAYWALL___

Bad Doberan/Kröpelin. Künftig soll jeder Gast in Bad Doberan eine Kurabgabe in Höhe von 2,50 Euro in der Hauptsaison und 1,50 Euro in der Nebensaison zahlen. Die Erhöhung sei erforderlich, um die gestiegenen Kosten und wachsende Aufgaben des Tourismus-Standorts zu finanzieren, sagte Tourismus-Chef Mario Derer der OZ. Die Stadt rechne mit Einnahmen von rund 500.000 Euro im laufenden Jahr.

Auch andere Orte der Modellregion, zu der auch Kröpelin, Kühlungsborn, Steffenshagen, Wittenbeck, Bastorf, Rerik, Nienhagen und Börgerende-Rethwisch angehören, wollen die Kurabgabe erhöhen oder einführen. Die Stadt Kröpelin plant eine Kurabgabe in Höhe von 1,50 Euro pro Tag. In den Städten und Gemeinden der Modellregion soll zeitnah ein Beschluss zur gegenseitigen Anerkennung von Kurkarten gefasst werden.

Städte wollen Tourismusregion entwickeln

Parallel will die Stadt Kröpelin in einer Ausschusssitzung am 15. März einen Grundsatzbeschluss für die Entwicklung als Tourismusregion treffen. In die Kurkarte soll auch ein Nahverkehrsticket integriert werden, so der Plan der Modellregion.

Lesen Sie auch: Schlägerei in Kröpelin: Zuschauer greifen Mitarbeiter bei Fußballturnier an

In Mecklenburg-Vorpommern wurden fünf Tourismus-Regionen gebildet, die vom Land gefördert werden. In den touristischen Regionen sollen neue Wege zur Tourismusfinanzierung, Zusammenarbeit der Kommunen, Mobilität, Digitalisierung und Entwicklung der Infrastruktur erprobt werden.

Lesen Sie auch:

Biontech warnt vor Tod durch mRna-Impfung

Der neue Beipackzettel des mRna-Impfstoffs hat es in sich und bestätigt Kritiker. Biontech warnt darin vor tödlichen Nebenwirkungen.

74 Prozent der Deutschen gegen Zuwanderung

74 Prozent der Deutschen empfinden die Zuwanderung seit 2015 als Fehler und fordern eine echte Abschiebeoffensive.

Kaum jemand kann vom Mindestlohn leben

Rund 30 Prozent der Arbeitnehmer im Osten Deutschlands erhalten lediglich den Mindestlohn. Doch kaum jemand kann davon leben.