mRNA-Impfung – Florida rät Männern unter 40 Jahren ab von Corona-Impfungen

Florida rät Männern unter 40 Jahren ab von mRNA-Impfungen. Foto: Mika Baumeister / unsplash

Die Skepsis gegenüber mRNA-Impfungen wird immer größer. Jetzt hat das Gesundheitsministerium von Florida (21,5 Mio. Einwohner) offiziell von einer mRNA-Impfung für Männer unter 40 Jahren abgeraten.

Demnach habe das Florida Department of Health (Gesundheitsministerium) eine  Analyse anhand einer selbst kontrollierten Fallserie durchgeführt, um die Sicherheit von Impfstoffen zu bewerten. Die Analyse habe ergeben, dass es innerhalb von 28 Tagen nach der mRNA-Impfung bei Männern im Alter von 18 bis 39 Jahren zu einer 84-prozentigen Zunahme von herzbedingten Todesfällen gekommen sei. 

Die Immunität gegen COVID-19 sei weltweit inzwischen sehr hoch. Andere Nicht-mRNA-Impfstoffe würde dieses erhöhte Risiko nicht aufweisen.

Generalarzt des US-Bundesstaates Florida rät von Impfung ab

Der Generalarzt des US-Bundesstaates Florida (Leiter des Gesundheitsministeriums), Dr. Joseph A. Ladapo, rät daher Männern im Alter von 18 bis 39 Jahren davon ab, sich mit mRNA-COVID-19-Impfstoffen impfen zu lassen. Personen mit vorbestehenden Herzerkrankungen wie Myokarditis und Perikarditis sollten bei dieser Entscheidung besonders vorsichtig sein.

„Der Sicherheit wurde weit weniger Aufmerksamkeit geschenkt und die Bedenken vieler Einzelpersonen wurden abgewiesen – dies sind wichtige Erkenntnisse, die den Floridianern mitgeteilt werden sollten“, sagte Ladapo. 

Erste Mediziner fordern mRNA-Impfstoffe vom Markt zu nehmen

Erst im März warnte der amerikanische Kardiologe Peter Andrew McCullough davor, mRNA-Impfstoffe an Kinder zu verabreichen. Autopsien hätten „kristallklar“ gezeigt, dass zwei Jungen an der mRNA-Impfung gestorben sind. Er forderte den Rückzug der mRNA-Impfstoffe vom Markt.

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Auch ein angesehener britischer Kardiologe, Dr. Aseem Malhotra, forderte in seiner Arbeit mit dem Titel „Curing the pandemic of misinformation on COVID-19 mRNA vaccines through real evidence-based medicine“ im Journal of Insulin Resistance den sofortigen Stopp der mRNA-Impfungen, „bis die Rohdaten für eine völlig unabhängige Prüfung freigegeben worden sind“.

Studie sieht hohes Risiko schwerwiegender Nebenwirkungen

Malhotra bezieht sich auf eine kürzlich veröffentlichte Studie von sieben Forschern, darunter der Stanford University, die in einer Re-Analyse der klinischen Phase III-Daten von Biontech und Moderna zu dem Befund gekommen ist, dass das Risiko von schwerwiegenden Nebenwirkungen höher sei als die Risikominderung einer Krankenhauseinweisung wegen einer Corona-Infektion.

In der Studie hieß es:

„In der Moderna-Studie war das zusätzliche Risiko schwerwiegender AESIs (15,1 pro 10.000 Teilnehmer) höher als die Risikominderung für eine COVID-19-Krankenhauseinweisung im Vergleich zur Placebogruppe (6,4 pro 10.000 Teilnehmer).

In der Pfizer-Studie war das zusätzliche Risiko schwerwiegender AESIs (10,1 pro 10.000) höher als die Risikominderung für eine COVID-19-Krankenhauseinweisung im Vergleich zur Placebogruppe (2,3 pro 10.000 Teilnehmer).“

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Der Bioinformatiker Lars Kaderali, der in der Corona-Expertenkommission sitzt, kritisierte am 16. Oktober auf Twitter, „die Studie hätte niemals so publiziert werden dürfen“. Es handle sich um einen Vergleich „von Äpfel mit Birnen“, da Impf-Nebenwirkungen mit der Hospitalisierung wegen einer Covid-19-Infektion verglichen wurden. Die Studie sei „schlecht gemacht“ und enthalte „grobe Fehler in der Statistik“, so Kaderali.

Die sieben Autoren der Studie sehen das anders und fordern Teilnehmer-Daten von Pfizer und Moderna, um eine exakte Schaden-Nutzen-Analyse durchführen zu können. Pfizer verweigere die Herausgabe der Daten bis heute.

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