Dr. Coetzee: Omikron-Variante „extrem mild“ mit sehr leichten Symptomen

Dr. Angelique Coetzee, die Vorsitzende der South African Medical Association, sagte gegenüber BBC News, die neue Omikron-Variante sei „extrem mild“. Gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters sprach sie von „sehr, sehr leichten Symptomen“. Betroffen seien vor allem Personen unter 40 Jahren. „Die vorherrschende klinische Beschwerde ist starke Müdigkeit für ein bis zwei Tage. Mit ihnen Kopf- und Gliederschmerzen.“

Kritik an Überreaktion in westlichen Ländern

Am 14. Dezember erklärte Dr. Angelique Coetzee in einem Interview mit The South African: „Während die Covid-19-Einweisungen in mehr als der Hälfte unserer neun Provinzen stark ansteigen, steigen die Todesfälle nicht so dramatisch und auch die durchschnittliche Verweildauer der Menschen im Krankenhaus ist nicht so dramatisch.“ Sie kritisierte die Überreaktion der westlichen Länder als „übertrieben“. Die Omikron-Variante könnte „eher ein Freund als ein Feind sein“.

Der Virologe Prof. Hendrik Streeck sagte in einem Interview mit Phoenix, dass bislang wenig über die Omikron-Variante bekannt wäre. Erste Erkenntnisse würden jedoch auf einen sehr milden Verlauf hindeuten. Das Besondere an dieser Variante seien die 32 Mutationen im Oberflächen-Protein. „Man nimmt an, dass dies bei einem HIV-Patienten gewesen ist, wo das Immunsystem das Virus nicht richtig bekämpfen konnte.“ Es wäre damit zu rechnen, dass die Wirksamkeit der vorhandenen Impfstoffe aufgrund der zahlreichen Mutationen herabgesetzt wäre.

Ärzte und Wissenschaftler zweifeln Impfstrategie an

In einem Offenen Brief an Bundeskanzler und die Gesundheitsminister von Bund und Ländern kritisieren rund 380 Ärzte die Impfstrategie des Bundes und die Zwangsmaßnahmen gegen Ungeimpfte. Die Schutzwirkung der Impfung wäre „extrem gering“. Man müsse 4.000 Leute impfen, um eine Hospitalisierung zu verhindern und 26.000 Personen impfen, um einen Todesfall zu verhindern. Sowohl das Boostern als auch Impfungen für Genese wären nicht hilfreich.

Kurz zuvor sprachen sich 54 Wissenschaftler und Mediziner in einer Stellungnahme gegen die geplante Impfpflicht aus. Sie kritisieren, dass ein Nutzen der Impfung für weite Teile der Bevölkerung nicht gegeben sei, ein Schaden dagegen „mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit sogar anzunehmen“ wäre. Eine Impfpflicht wäre in der jetzigen Lage nicht alternativlos.

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